Klönschnack

6. Januar 2026

Ob Düübel komm rut an de Macht blieben

Klönschnack

Wo kannt angohn, dat de Düübel jümmer wedder Menschen ohn Gnade to Kriege verführt?
De Düübel versücht dörch Tücke, heel harmlos un seut de Menschen to verführen. Wenn se em folgt, ward de Mensch mächtig un groot. Kritiker mot he gnadenlos ob Düübel komm rut vernichten. So ward he een mächtigen Anführer un von anner Menschen anhimmelt warden.
Hitler harr de Düübel ok verführt. He schall düchtig de Menschen den Himmel ob Erden versprecken. Wer dat nich glöövt, schall dodschooten warden. So kunn Hitler mächtig warden un de Welt erobern. Un Hitler hett dat ob Düübel komm rut, gnadenlos in miene Kinnertied ümsett.
In de Nazi-Tied keem ik in Barmbek to School, wi müssen strammstohn, „Heil Hitler“ seggen un uns anhöhrn, wo tapfer uns Soldaten gegen de bösen Feinde kämpfen un wi später ok siegreiche Soldaten warrden schullen.
Nachts lachte de Düübel, wenn am Himmel de feindlichen Bomber leuchtende Tannenbäume abwarfen, wo dann schwere Bomben un Brandbomben ob uns Hüüser prasselten un heel Barmbek lichterloh brannte. De Hölle weer los.
Mit Bettdeck öbern Rüch sind wi von Barmbek no uns Wochenendhuus no Lemsahl flüchtet. De Himmel weer rot un Asche regnete. Allns weer gespenstisch rot un grau. Achter uns güng uns Barmbeker Wohnung in Trümmern. Dor lagen noch een poor verkohlte Lieken ob de Stroot. Wi hebt uns rett un in uns lütt Wochenendhuus 18 utbommte Lüüd obnohm.
As toletzt de Düübel Hitler in de Höll schickt hett, weer Hamburg een Trümmerhupen. Dat geev wenig to eeten, ik werr spiddeldünn, harr een Schatten ob de Lung un weer to’n Öbpeppeln no Ostfriesland ob een Buernhof verschickt worden.
Ik harr Heimweh un weer leeber mit Hunger tohuus bleeben. Wedder to Huus güng mi dat wat beeder.
De School weer unwichtig; wi müssen in de Trümmer Steens kloppen, Karnickelfutter plücken, Feuerholt sammeln un hacken.
No de Schooltied heff ik Timmermann lehrt un Hamburg wedder mit obboet.
De Düübel harr sik mit Help von Hitler bi uns sattfreeten un uns hier nu tofreeden loten.
Annerswo verführt he nu wedder Menschen, de, ob Düübel komm rut, an de Macht blieben wöllt, de em gnadenlos folgt un veele Menschen de Hölle ob Erden bereiten.
De Düübel lacht wedder, wenn junge Menschen sterben, verletzt werden, flüchten un Heimweh hebbt, bit he sik sattfreeten hett, un de Machthaber sölbens in de Hölle schickt. Gewinnen deit de Düübel, he freit sik, wenn de Hölle ob Erden brennen deit, wenn veele Menschen leiden un sik gegensiedig hassen dot.
Wat köönt wi gegen de Düübel doon?

Sik nich vom Düübel verführn loten!
Vör Kriege warnen – se sind des Düübels Machenschaften un bringen för veele unschuldige Menschen de Hölle ob Erden.
Kräftig den Düübel entgegnen: Frieden ob Erden!

Hinni Jürjens

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