Kultur & Unterhaltung

6. Januar 2026

Großes Theater im Max-Kramp-Haus!

Vereinigung Duvenstedt

Eine wunderbare Inszenierung durften die Zuschauer im Oktober im Amateurtheater Duvenstedt genießen: „Fisch zu viert“, aus der Feder von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer.

Die Geschichte um die Brauerei-Erbinnen Charlotte (Marina Walker), Cäcilie (Petra Schwarz) und Clementine (Helen Beutling), die den Sommer im märkischen Landhaus verbringen, und ihren Diener Rudolf (Frank Iden) in ein tödliches Intrigenspiel verwickeln, war ein wahrer Genuss für Freunde des schwarzen Humors. Die Besetzung hätte besser nicht sein können – alle Darsteller haben eine hervorragende schauspielerische Leistung geboten und die verschiedenen Charaktere glaubwürdig mit Leben gefüllt. Willi Kühl hat mit seiner Erfahrung, seinem außerordentlichen Gespür für die Besetzung der Rollen und, nicht zuletzt, mit seiner großartigen Regiearbeit den Besuchern einen spannenden und kurzweiligen Theaterabend beschert.
Ein neues Abenteuer mit Pippi Langstrumpf in Duvenstedt– kommt mit uns ins Taka-Tuka-Land!
Nach dem großen Erfolg von „Pippi Langstrumpf“ im vergangenen Jahr, bringt das Amateurtheater Duvenstedt ein weiteres Abenteuer des weltberühmten, furchtlosen Mädchens mit den roten Zöpfen auf die Bühne:

„Pippi in Taka-Tuka-Land“
von Astrid Lindgren, für die Bühne bearbeitet von Heidi Ernesti und Ralph Reiniger,
Regie: Claudia Iden-Marquard, Musik: Pierre
Marquard

Um in diesem Jahr dem großen Andrang nachkommen zu können und damit kein Zuschauer, ob klein oder groß, traurig nach Hause gehen muss, weil die Vorstellungen ausverkauft sind, wird es in diesem Jahr sechs Aufführungen im Max-Kramp-Haus in Duvenstedt geben!
Zum Stück: Das Zuhause von Pippi zieht nicht nur die Dorfbewohner magisch an, sondern auch einen miesen, fiesen Spekulanten, der die Villa Kunterbunt abreißen will!
Und dann erhält Pippi auch noch eine Einladung von ihrem Vater Kapitän Langstrumpf: Die Bewohner der Taka-Tuka-Insel brennen darauf, die berühmte Pippi kennenzulernen. Gemeinsam mit Tommy und Annika segelt sie auf der „Hoppetosse“ zu der geheimnisvollen Insel, wo sie viele neue Abenteuer erlebt. Dort müssen die Kinder nicht nur gegen Haie kämpfen, sondern bekommen es auch mit zwei gemeingefährlichen Piraten zu tun, die sich einen wertvollen Perlenschatz unter den Nagel reißen wollen!
Werden es Pippi und ihre Freunde schaffen, die Villa Kunterbunt zu retten und die miesen Piraten in die Flucht zu schlagen? Und was hat es eigentlich mit dem geheimnisvollen „Spunk“ auf sich?
Habt ihr Lust, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und Pippi und ihre Freunde auf ihren Abenteuern zu begleiten? Dann besucht uns bei einer Aufführung im Max- Kramp-Haus und wir segeln gemeinsam auf der „Hoppetosse“ ins Taka-Tuka-Land!
… vom Taka-Tuka-Land auf die
MS Augusta!
Das Amateurtheater Duvenstedt präsentiert im Februar 2026 die plattdeutsche Komödie
„Kugelfisch Hawaii“
von Ralf Höke und Helge May, Plattdeutsch von Heino Buerhoop, Regie: Claudia Iden-Marquard
Es ist Silvester. Käpt’n Hansens (Peter Quade) groß angekündigte, romantische Nos­talgie-Kreuzfahrt auf der MS Augusta droht ein Fiasko zu werden. Sämtliche Passagiere haben beim Anblick des maroden Kahns die Flucht ergriffen – ebenso die frisch angeheuerte Crew. So bleibt dem Käpt’n nur noch sein alter treu-naiver Freund und Maschinist Alfred (Susanne Iden), um sich den einzig verbliebenen Gästen zu widmen. Starreporter Benno (Ralf Kottwitz) und seine Freundin Silvia (Karen Neuhaus) machen es sich in Kabine 13 gemütlich – jener Kabine, in der vor 100 Jahren eine Tragödie stattgefunden hat. Prinzessin Fanny (Marie-Luise Engelhardt) und der Opernsänger Willem (Willi Kühl) haben sich damals an Bord trauen lassen – nur um kurz darauf an der Spezialität des Schiffskochs, „Kugelfisch Hawaii“, zu versterben. Seitdem heißt es, dass es an Bord spuken soll.
Der gewiefte Käpt’n glaubt zwar nicht an Geister, nutzt die Sage aber zur Werbung für sein kleines Kreuzfahrt-Unternehmen. Dumm nur, dass es die Geister wirklich gibt! Zu ewigen Flitterwochen verdammt, können sich die einstmals Verliebten nicht mehr ausstehen und wünschen sich nichts sehnlicher als die Trennung. Einmal im Jahr, in der Silvesternacht, dürfen sie menschliche Gestalt annehmen. Nur wenn sie es schaffen, dass sich ein anderes Paar um Mitternacht trauen lässt, kann der Fluch gebrochen werden. Da kommen Benno und Silvia als Opfer gerade recht.
Und so kommt es zu einer Vielzahl komischer Verwicklungen: Silvia und Benno kommt die zunehmend alkoholisierte Crew immer spanischer vor, während der ahnungslose Käpt’n und sein Mitstreiter sich fragen, mit wem die beiden Gäste da ständig reden!
Die Streitsucht der Geister wiederum sorgt dafür, dass sie das Gegenteil dessen erreichen, was sie eigentlich wollen: Das Pärchen verkracht sich gründlich und muss nun mit allen Geistertricks wieder zusammengebracht werden. Die Zeit wird knapp, Mitternacht naht und der antike Schiffsmotor zeigt erste Macken. Als alles gut zu werden scheint, beschließt Al­fred, zum feierlichen Abschluss die berühmte Spezialität von der Speisekarte der Jungfernfahrt zu kochen und serviert „Kugelfisch Hawaii“.

Susanne Iden