Vorgestellt

2. Mai 2017

Alte Rader Schule

Folke Kaempfe, Inhaberin mit Liebe zum Detail

Folke Kaempfe, Inhaberin mit Liebe zum Detail

Heimatliebe an der Oberalster

Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen. Vor ziemlich genau einem Jahr hat Folke Kaempfe die Schlüssel der Alten Rader Schule übernommen. Schon lange vorher träumte die gelernte Hotelfachfrau mit anschließendem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften den Traum einer eigenen Gastwirtschaft. Von einem Ort, an dem Klein und Groß zusammenkommen. Wo leckere, regionale Speisen die Gaumen erfreuen und Feste des Glückes gefeiert werden. Dieses Naherholungsgebiet sieht die 39-Jährige in der alten Dorfschule in Tangstedt, nahe der Hamburger Stadtgrenze. „Für mich bietet die Alte Rader Schule viele Möglichkeiten, die Geschichte des Hauses fortzuschreiben und dabei meine ganz eigene Handschrift zu hinterlassen“, schwärmt Folke Kaempfe. Anfang des 20. Jahrhundert ist der Name Programm und in den holzvertäfelten Räumen wird die Schulbank gedrückt. Die Zeit des Lernens ist zwar lange vorbei, jedoch erinnern einzelne Elemente an die Historie der alten Schule. Der urige Gastraum ist heute in hellen Farben gestrichen, die Räumlichkeiten liebevoll mit schönen Einrichtungen und Blumenschmuck dekoriert. An kühlen Tagen knistert der Kamin, bei Sonnenschein wird die Tür zum einstigen Schulhof geöffnet, der zu einer gemütlichen Sommerterrasse wurde. Alte Erlen und Kastanien spenden an Sonnentagen Schatten, ein kleiner Bach plätschert unmittelbar an der Grundstücksgrenze entlang. Der Ort wirkt magisch auf seine Besucher, insbesondere an warmen Tagen, an denen es auch die Hamburger ins Blaue zieht. Hier bieten sich die Wanderwege an der Oberalster, der Rader Wald sowie der Duvenstedter Brook mit anschließendem Snack in der Alten Schule an. Spaziergänger, Reiter, Radfahrer, Naturliebhaber und Erholungsuchende haben das großzügige Gelände längst für dich entdeckt und nutzen den Biergarten und das Klassenzimmer als geselligen Treffpunkt – insbesondere dann, wenn Schulfeste stattfinden wie Wohnzimmer-Konzerte, Winzerabende, Lesungen und Kinderprogramme.

rader2An warmen Sommertagen wird am Außentresen zum Grillfest geladen oder Spanferkel gebraten. Die kleinen Gäste haben auf dem hauseigenen Spielplatz ihr eigenes Lullabü, während es sich die Eltern im Strandkorb gemütlich machen. So mag es Betreiberin Folke Kaempfe. Nichts scheint überkandidelt, sondern schlicht mit einer feinen Note. Für die Speisekarte wählt sie nach Möglichkeit regionale Produkte und Klassiker wie das panierte Schnitzel vom Landschwein mit knusprigen Bratkartoffeln und frischen Bohnen. Spezialität des Hauses sind leckere Wildgerichte wie Wildschweinbratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelstampf als auch der Wildburger mit Preiselbeermayonnaise, Rotkraut und Süßkartoffelpommes. Aktuell lockt der Spargel aus der Region. Nachhaltigkeit und Frische werden hier groß geschrieben. Die Öffnungszeiten bieten den Gästen durchgehend warme Gerichte.

Am Nachmittag gibt es – wie sollte es anders sein – eine Tass‘ Kaff‘ mit hausgemachtem Kuchen. „Gute norddeutsche Küche“, verspricht die gebürtige Flensburgerin lächelnd.

rader4Und die geben sie und ihr Team an ihre Gäste weiter. Folke Kaempfe erfreut sich besonders an den vielen Anfragen für individuelle Feiern wie Hochzeiten, Geburtstage und Firmenevents. Ob rustikal an Holztischen oder fein mit weißem Tischtuch, Menü oder Buffet, „Futtern wie bei Muttern“ mit Schüsseln auf dem Tisch, morgendlicher Brunch oder Party bis in die Puppen, das entscheidet der Gastgeber. Kleine Gruppen sind ebenso willkommen wie große Gesellschaften. Eines ist sicher: Die Liebe zum Detail setzt Folke Kaempfe in ihrem idyllischen Gasthaus um.

die Redaktion