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27. Februar 2018

Der Grasfrosch

Lurch des Jahres 2018

Der Grasfrosch ist unsere häufigste Froschart. Er steht zwar nicht auf der Roten Liste der gefährdeten Amphibien, ist aber vielerorts seltener geworden. Er gehört mit Moor- und Springfrosch zur Gruppe der sogenannten Braunfrösche. Seine Färbung reicht von hellbraun über rötlich bis schwarzbraun. Den Grasfrosch sieht man bei uns vom Frühling bis zum Herbst. In dieser Zeit bleiben die Tiere außerhalb von Gewässern und ernähren sich von verschiedenen Insekten und andern kleinen Wirbellosen.

Steigen die Temperaturen im Frühling, gehen die Tiere zur Eiablage (Laichen) ins Wasser. In vielen Gewässern wie Gräben und Teichen kann man in dieser Zeit hunderte von Tieren beobachten. Die Männchen äußern zur Balzzeit knurrende Rufe und bekommen eine dunkelblaue Farbe. Die Weibchen legen Eier in großen Ballen, die bis zu 3000 Eier umfassen können. Im Juni verlassen die jungen Grasfrösche das Wasser. In dieser Zeit lauern auf die Kleinen unzählige Gefahren und nur wenige von ihnen überleben. Erst nach zwei bis drei Jahren sind die Frösche erwachsen und können im Frühling selbst Laichgewässer aufsuchen. Das Winterhalbjahr zwischen November und März verbringen die Tiere in frostsicheren Verstecken, manchmal auf dem Gewässergrund.

Der Grasfrosch gilt als besonders geschützte Art, was bedeutet, dass die Tiere nicht gefangen und getötet werden dürfen.

Krzysztof Wesolowsk