Rundblick

2. Dezember 2019

Deutscher Radiopreis

Optischer und musikalischer Hingucker: Die georgische Starpianistin Katia Buniatishvili, zweifache Echo Klassik-Preisträgerin, feierte bereits als Sechsjährige ihr Orchesterdebüt und verzauberte in der „Elphi“ mit virtuosem Spiel am Flügel.

Großes Star- und Promi-Aufgebot herrschte bei der zehnten Verleihung des Deutschen Radiopreises.

1400 Gäste bejubelten die besten Hörfunk-Macher in der Hamburger Elbphilharmonie – und der Duvenstedter Kreisel mittendrin. Spannend war’s, denn 36 Finalisten hatten in zwölf

Kategorien eine Nominierung von der Jury des renommierten Grimme-Institutes erhalten. Zwei der begehrten Trophäen blieben schließlich in Hamburg (!) und wurden in ausgelassener Stimmung bis in den frühen Morgen auf der After-Show-Party gefeiert.

Panikrocker Udo Lindenberg rauschte über den roten Teppich. Mehr Zeit für Selfies und Autogramme hatten Mick Hucknall von „Simply Red“, Sänger Max Giesinger, Laudatoren wie Jörg Schüttauf und Andrea Sawatzki und Schauspieler Dominic Raacke.

Eine besondere Auszeichnung für die vom NDR bestens organisierte Gala war der Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Ehrengast hört vorzugsweise Jazz und Wortbeiträge: „Gutes Radio ist wie Zeitung – irgendwas bleibt immer hängen.“

Live „on air“: Mit bestem Blick auf die Bühne kommentierten Birgit Hahn (Radio Hamburg) und Sebastian Winkler (Bayern 3) die Gala zeitgleich für 68 private und öffentlich-rechtliche Radioprogramme bundesweit.NDR Programmdirektor Hörfunk und Radiopreis-Erfinder Joachim Knuth (l.), Frauke Gerlach vom Grimme-Institut, Ehrengast Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher mit seiner Frau Eva Maria sowie Lutz Kuckuck Geschäftsführer der Radiozentrale nahmen für einen vergnüglichen Abend in der ersten Reihe Platz.

Sie heizten die Gerüchteküche auf und nach der Party an: Komiker-Ikone Otto Waalkes und Begleiterin Lilly Roberts, Moderatorin bei Rockantenne Hamburg.

Kein Musik-Event ohne Mark Forster: Beim Deutschen Radiopreis übernahm der umtriebige 35-Jährige neben seinem Gesangspart auch die Laudatio für die beste Comedy-Sendung.

Was wäre Radio ohne Hits? Nico Santos und Lena brachten mit ihrem angesagten Song „Better“ die Charts in die „Elphi“.

Standing Ovations erhielt Herbert Grönemeyer für sein Statement „Keinen Millimeter nach rechts“ und überraschte mit seiner Version von „Der Mond ist aufgegangen“ zusammen mit dem Berliner Kneipenchor. Das motivierte die „Hamburger Goldkehlchen“ zu einem Musik-Flashmob im Saal und später bei der After-Show-Party.

Da gingen die Gefühle mit Jens Hardeland (l.) und Andreas Kuhlage durch: Die Hamburger N-JOY-Moderatoren heimsten nach 2015 zum zweiten Mal den Preis für die „Beste Morningshow“ ein.

In zwölf Kategorien wurden Auszeichnungen verliehen: Der Preis für „Beste Comedy“ ging an Boris Meinzer (l.) und Dirk Haberkorn von Hit Radio FFH für ihr Format „Achtung Alexa“, bei dem die elektronische Sprachassistentin als Lockvogel für Telefonstreiche dient. Ganz stylisch schmückten sich die beiden Spaßvögel entsprechend mit dem markanten Leuchtring.

Live „on air“: Mit bestem Blick auf die Bühne kommentierten Birgit Hahn (Radio Hamburg) und Sebastian Winkler (Bayern 3) die Gala zeitgleich für 68 private und öffentlich-rechtliche Radioprogramme bundesweit.

NDR Programmdirektor Hörfunk und Radiopreis-Erfinder Joachim Knuth (l.), Frauke Gerlach vom Grimme-Institut, Ehrengast Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher mit seiner Frau Eva Maria sowie Lutz Kuckuck Geschäftsführer der Radiozentrale nahmen für einen vergnüglichen Abend in der ersten Reihe Platz.

Gewohnt witzig und schlagfertig führte Barbara Schöneberger im maritimen Matrosenkleid durch den Gala-Abend: „Damit könnte ich glatt im ‚Traumschiff‘ mitspielen.“