Kultur & Unterhaltung

24. September 2019

Winterwunder mit dem Akkordeon

Mittlerweile gehört die Akkordeonmusik zum festen Bestandteil der jährlichen Konzertreihe der Tangstedter Kirche. Bereits zum sechsten Mal möchten wir Sie auf eine besondere musikalische Reise sowohl auf Tasten als auch auf Knöpfen mitnehmen.

Das Akkordeonorchester der Musikschule Schneider aus Hamburg besteht seit vielen Jahren. Die Leitung der neun Spielerinnen und Spieler hat der Dirigent Waldemar Gudi, selber Profimusiker auf dem Bajan-Akkordeon.

Das Akkordeon überzeugt in seinem abwechslungsreichen Repertoire in allen musikalischen Genres wie klassischen Bearbeitungen, Kompositionen von Originalmusik für Akkordeon, Orgelmusik und Zeitgenössisches, Folklore, französischem Kaffeehausstil, bekannten Melodien aus Musical und Film sowie Tango, Swing und Jazz.

Lassen Sie sich auf eine Reise von der Vergangenheit in die Neuzeit mitnehmen. Wir entführen Sie zum Tanz ins antike Ungarn und in die Weimarer Zeit von J. S. Bach. Schnuppern Sie orientalisches Flair mit der Slavonska Rhapsodija und genießen neue Werke für Akkordeon von Wolfgang Jacobi. Wir präsentieren den argentinischen Tango Nuevo, begründet durch den berühmten Astor Piazzolla und begeben uns in die Neuzeit zum klassischen Komponisten für Akkordeon, Hans-Günther Kölz, der Sie in die mystische Welt der Hexen und Zauberer entführt, die die Nacht auf den winterlich verschneiten Hügeln in glitzerndem Sternenschein durchtanzen.
Wir möchten Ihnen zeigen, wie abwechslungsreich und gar nicht „old fashioned“ Akkordeonmusik klingen kann. Das Instrument hat seit seiner Erfindung im Jahre 1829 eine phantastische Entwicklung erlebt. Es veränderte sich vom einfachen Volksmusik-Instrument zum hochkomplexen und ausgereiften Konzertakkordeon der heutigen Zeit.

Wir möchten Sie auch dieses Jahr wieder sehr gern zu unserem Konzert am 3. November 2019 um 17 Uhr in der Tang­stedter Kirche willkommen heißen und wünschen Ihnen bereits jetzt gute Unterhaltung!

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Tanya Eisenberg