Rundblick

5. Dezember 2018

Anlaufpunkt im örtlichen Leben muss erhalten bleiben!

Baugenehmigung für brandschutztechnische Maßnahmen im Max-Kramp-Haus erteilt

Im Juli 2018 hat die Vereinigung Duvenstedt e.V. die Baugenehmigung für die Umsetzung der brandschutztechnischen Maßnahmen erhalten. Entgegen den Absprachen bei der Oberen Baubehörde wurden in der erteilten Baugenehmigung Einschränkungen formuliert, welche für die Vereinigung Duvenstedt unakzeptabel waren. Dem im Juli eingereichten Widerspruch wurde Anfang November umfänglich stattgegeben, die strittigen Passagen ohne Vorbehalt aus der Baugenehmigung gestrichen.

Die jetzt gültige Baugenehmigung gibt eine rechtssichere Grundlage für die im Laufe der Jahrzehnte geänderte Nutzung einzelner Räume im Haus. Zurzeit ist in einigen Teilbereichen die reale Nutzung nur geduldet. Einige Veranstaltungen, wie etwa der Kunsthandwerkermarkt, konnten im Jahr 2018 nicht stattfinden.

Gemäß der Kostenschätzung des Architekturbüros bewegen sich die zu erwartenden Kosten im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Finanzierung muss durch Eigenmittel, Spenden und erhebliche staatliche Zuschüsse erfolgen. Wir befinden uns im Gespräch mit den örtlichen Abgeordneten der SPD und hoffen auf einen finanziellen Zuschuss der Stadt durch die SPD/Grüne-Koalition. Eine Aussage über die noch ausstehende Finanzierungslücke kann  die Vereinigung Duvenstedt e.V. erst nach einer Entscheidung der Politik treffen.

Zwischenzeitlich wird die Detailplanung vorangebracht, um die notwendigen Bauleistungen in Ausschreibungen hinreichend formulieren zu können. Geplant ist, zunächst die neuen Treppenhäuser/Treppenaufgänge im Außenbereich zu errichten und die Ertüchtigungen der Brandwände im Bestand durchzuführen. Im Anschluss muss der alte Eingangsbereich zu einem Treppenhaus umgebaut werden. Diese Arbeiten ziehen auch erhebliche Veränderungen an der Eingangshalle mit sich. Durch diesen Bauablauf soll es zu möglichst wenigen Nutzungseinschränkungen kommen. Das bedeutet, dass Kita und Jugendtreff geöffnet bleiben, die beiden Säle und auch der Mehrzweckraum weiterhin zur Nutzung zur Verfügung stehen.

Über alle Jahrzehnte lag die Verantwortung für das Haus immer in ehrenamtlicher Hand. Alle mit dieser Aufgabe betrauten Personen haben stets verantwortungsvoll und dem Gemeinwohl verpflichtend gehandelt. Wir wollen, dass die Früchte dieser Arbeit erhalten bleiben und das Max-Kramp-Haus als Anlaufpunkt im örtlichen Leben noch lange zur Verfügung steht. Unterstützen Sie bitte unsere Bemühungen mit Spenden – wir werden jeden Euro brauchen.

Rainer Klemp