Kultur & Unterhaltung

9. Oktober 2018

AlsterArt

Spannende Kunst und soziales Engagement im Hamburger Norden

Am 11. November von 11 bis 18 Uhr veranstaltet der LIONS-Club Hamburg-Oberalster bereits zum elften Mal die Kunst- und Verkaufsausstellung AlsterArt. Mehr als 60 Künstler präsentieren ihre Werke in den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Kleinplastik. Die meisten Künstler arbeiten ohne Galerien und schätzen den unmittelbaren und authentischen Kontakt zu ihrem Publikum, den man bei Ausstellungen oft vermisst. Die Qualität der Ausstellung wird durch eine Jury von vier anerkannten Hamburger Kunstexperten gewährleistet. Bei rund 140 Bewerbungen fällt den Kuratoriumsmitgliedern Ulrich von Bock, Prof. Dr.-Ing. Mona Mahall, Harald Worreschk und Martin Zitzlaff die Auswahl häufig schwer.

Das AEZ verwandelt sich für einen Tag in eine Welt der Kunst

Die sehr großzügigen Ausstellungsräume des Einkaufszentrums, die wie jedes Jahr vom Betreiber des AEZ Alstertal-Einkaufszentrum kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, verwandeln sich für einen Tag in eine Welt der Kunst. Hier können sich die Besucher in entspannter Atmosphäre von der hohen Qualität der Kunst überzeugen, mit den Künstlern diskutieren und sich zum – häufig günstigen – Kauf animieren lassen. Musikalisch wird die Veranstaltung mit klassischer Harfenmusik (live) untermalt. Dazu gibt es Snacks, Kuchen und Getränke.

Der Lions-Club Hamburg-Oberalster wird auch in diesem Jahr wieder die Überschüsse aus Eintritt (7 Euro inkl. Ausstellungskatalog, Kinder bis 14 Jahre frei), Sponsorengeldern und Verzehr – alle Beteiligten arbeiten ehrenamtlich – regionalen Projekten für Kinder und Jugendliche spenden. In den letzten Jahren konnten so jeweils Spenden von etwa 20.000 Euro an verschiedene Projekte ausgeschüttet werden. In diesem Jahr werden Projekte des Vereins basis&woge e.V. für Hamburger Straßenkinder, unbegleitete minderjährige Geflüchtete und junge Mädchen mit Gewalterfahrung sowie das „Stipendienprogramm für Auszubildende“ der Hamburger Stiftung für Migranten gefördert.

Dr. Andreas Freitag