Sport & Freizeit

6. Juli 2018

Immer dieser Stress!

Zirkel-Muskelaufbau- und Konditionstraining für Sie und Ihn

Wir alle kennen diesen neuronalen Übeltäter, der unter dem Begriff „Stress“ im Alltag sein Unwesen treibt.

Aber warum wird Stress immer sofort mit negativen Dingen in Verbindung gebracht? Als wenn rote Warnblinker aufleuchten würden, die uns beunruhigen. Wir setzen uns selbst unter Druck und nehmen Fahrt auf. Hetzen entlang der ToDo-Liste und jagen aufgewühlt irgendeiner Deadline entgegen. Der Produktivitätsdrang und Nervositätspegel steigt damit zwangsläufig.

Grundsätzlich ist nichts Schlechtes daran, mal einen Gang zuzulegen. Aber warum geht damit immer diese Unruhe einher? Muss es denn immer gleich so turbulent zugehen?

Kann Stress nicht auch positiv sein?
Ist es nicht vielmehr eine Frage der Einstellung? Also WIE wir auf brenzlige Situationen reagieren und mit dem Stress umzugehen wissen? Oder landen wir zwangsläufig in seinem Schwitzkasten?

Ob uns der Stress einnimmt oder ob wir Ruhe bewahren, hängt maßgeblich von zwei Dingen ab: innerer Ausgeglichenheit und Priorisierung.

Wer innerlich ausgeglichen ist, behält den Überblick und bewahrt Ruhe, hält den nötigen Fokus aufrecht, um effektiv und konzentriert zu arbeiten.

Wer es versteht Schwerpunkte zu setzen und Abstriche zu machen, läuft nicht Gefahr sich zu überfordern.

Was kann ich machen?
Dir eine bewusste Auszeit nehmen, in der du dich auf dich konzentrierst, sortierst und Störfeuer ausblendest. Es gibt viele Möglichkeiten wie Meditation, gezielte Atemtechniken oder Yoga, die dir dabei helfen können. Genau so effektiv ist Sport, der gleich mehrere Vorteile hat, damit uns der Stress nichts Negatives anhaben kann.

1. Produktivität: Wer Sport in seinen Alltag integriert, arbeitet (trotz bewusstem Zeitaufwand für die bewegte Pause) im Anschluss viel produktiver und fokussierter.
Schon ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft bewirkt Wunder und die ToDo-Liste wirkt dann auch nur noch halb so lang. Ich behaupte daher, MIT Sport schaffen wir oft sogar mehr als ohne.

Immer mit der Ruhe! Wer zu sehr hetzt, verpasst oder verliert das Wesentliche.

Immer mit der Ruhe! Wer zu sehr hetzt, verpasst oder verliert das Wesentliche.

2. Konsequenz: Regelmäßiger Sport fordert Disziplin und hilft, auch in anderen Lebensbereichen konsequent seinen Aufgaben nachzugehen und den Überblick zu behalten. Dabei hilft, sich einen Plan zu machen und die ToDo-Liste nach und nach abzuarbeiten. Dasselbe gilt für Sport, bei dem ein Trainingsplan Etappenziele definiert und sich der Erfolg nur schrittweise einstellt.

3. Innere Zufriedenheit: Wer Sport macht, ist zufriedener und fühlt sich wohl. Damit geht eine innere Ausgeglichenheit einher, sodass uns Stress weniger aus der Ruhe bringt oder belastet. Dann ist Stress unter Zeitdruck zuweilen sogar ein positiver Antrieb.

Was heißt das jetzt für mich?
Ganz einfach, regelmäßig Sport zu treiben! Jetzt hast du sogar einen Grund mehr, denn es härtet nicht nur physisch, sondern auch psychisch ab. So trotzt du mit innerer Gelassenheit und körperlichem Wohlbefinden den alltäglichen Herausforderungen.

Ramona Richter